Volume - Lautstärke zum Lesen!

Nachtschattengewächse

The Prodigy im Interview

Nachtschattengewächse

Mitten auf die Fresse – das ist und bleibt auch nach 25 Bandjahren das Motto von The Prodigy. Im Frühling haben die sichtlich gealterten Wunderkinder aus dem Vereinigten Königreich ihr sechstes Studioalbum "The Day Is My Enemy" veröffentlicht. Bevor The Prodigy damit im August das FM4 Frequency Festival verprügelt, hat VOLUME mit Produktionsgroßmeister Liam Howlett über einen geregelten Tagesablauf, die Vorzüge der Nacht, Vampirismus und Festivalkatermedizin nachgedacht.

Major Lazer im Interview

Legalize it!

Walshy Fire bringt es auf den Punkt: Frieden bringt Glück, Musik ist eine Waffe, Ganja muss legalisiert werden, niemals Ellie Goulding von der Bühnenkante stoßen und auf eine legendäre Show von Major Lazer am FM4 Frequency gefasst machen. VOLUME hat den umtriebigen Beatbastler zum Interview gebeten – die Vorfreude auf die anstehende Show von Diplo, Jillionaire und Walshy Fire ist danach ins Unermessliche gestiegen. Bühne frei für Major Lazer…

Rokko Ramirez rotzt #51

Gestern heute schon morgen?

Es ist ja schon irgendwie skurril, was rund um uns schon wieder passiert. Eigentlich ist ja jeder dagegen und niemand dabei, wie damals am Heldenplatz. Sieht man sich Dokumentationen noch aus den 70er Jahren an, sagen schon einige, wie ergreifend die Momente damals doch waren, wie der lustige Ansichtskartenmaler vom Balkon heruntergebrüllt hat, dass es einem heute noch die Schuhe auszieht.

VOLUME Filmpreview: Gefühlt Mitte Zwanzig

Stiller Lacher sind tief

Ist Ben Stiller lustig? Man weiß es nicht. Warum wird er dann immer in Komödien besetzt? Allgemein lässt sich das ebenfalls nicht so genau sagen, aber bei diesem Film ist es klar: Er ist – wie man in Wien so schön sagt – mit Regisseur Noah Baumbach verhabert.

VOLUME Filmpreview: The Vatican Tapes

Drah di ned um, der Teifl schleicht herum

Seit Erfindung der Film- und Tonaufzeichnung, werden Fälle von Besessenheit im Vatikan aufgenommen und gesammelt. Danach werden sie ausgewertet und von der Fachgruppe „Exorzismus“ in weiterer Folge ausgetrieben. So weit, so bekannt.

New Hot Music Shit #51

Austria & Piefke Special

Das war mal wieder fällig: Eine Schwarz-auf-Weiß-Bescheinigung, dass gute Musik in jeder Hinsicht kein Import sein muss. Das Monopol der USA und UK im Bereich Popmusik ist natürlich unwiderlegbar, jedoch wächst und wächst die Zahl der hiesigen Künstler, die Weltformat in der Adresszeile stehen haben. Ob Österreich, die Schweiz oder Deutschland – die Chancen, hierzulande mit seiner Musik international anerkannt zu werden, sind immer noch viel zu gering. Dabei sind hochtalentierte Künstler mit ebenso guten Bands längst keine Ausnahme mehr. Gerade die österreichische Musikszene rattert so hochtourig, wie schon lange nicht mehr – Maschine brennt!

Psychotest #51

Wie freundlich bist du?

Wenn man gerade von einem Festival kommt, wo man sich unter Trollen aufhielt, oder demnächst auf ein Festival geht, wo es bekanntlich vor Alk-Zombies nur so wimmelt, fragen wir bei VOLUME uns: Wie freundlich bist du?

Dinge, die man getan haben muss… #51

Guacamole machen

Wir leben in interessanten Zeiten. Manche Menschen sind vegan, schlucken aber gerne Sperma, bei anderen ist es umgekehrt. Das tut aber nur wenig zur Sache, viel interessanter ist die Avocado, auf Spanisch Aguacate, aus der die herrlichste Grillsoße, Beilage oder auch Hauptmahlzeit der Welt herzustellen ist, nämlich Guacamole.


35 Queries (Main Object)

Template Render Time: 0.0061430931 sec

		WP_Post Object
(
    [ID] => 4480
    [post_author] => 1
    [post_date] => 2015-12-16 14:01:08
    [post_date_gmt] => 0000-00-00 00:00:00
    [post_content] => <img src="fileadmin/volume/articles/redaktionsbilder/Interviews/theprodigy3.jpg" height="330" width="580" alt="" />  <p class="interview-question">Das neue Album von The Prodigy heißt "The Day Is My Enemy". Wie schaut ein "normaler" Tag im Leben von Liam Howlett aus?</p>  Unglaublich aber wahr: Auch ich muss in der Früh erst einmal das Bad bzw. WC aufsuchen und freue mich dann über ein gutes Frühstück. Was dann aber meistens ein spätes Mittagessen ist, denn ich arbeite in der Regel nachts im Studio. Wenn ich frei habe und nicht auf Tour bin, verbringe ich den Tag mit meinem Sohn. Das hat jedoch nichts mit dem Namen unseres neuen Albums zu tun!  <p class="interview-question">Sondern was genau?</p> <img class="float-right" src="fileadmin/volume/articles/redaktionsbilder/Interviews/liamprodigy2.jpg" height="358" width="380" alt="" />  Es geht dabei um die Dualität und die damit verbundenen Gegensätze zwischen Tag und Nacht. Denn nachts ist alles anders – das hat Robert De Niro als Travis Bickle im Film "Taxi Driver" schon ganz gut auf den Punkt gebracht. Wie sagt er da so schön: "Wenn es dunkel wird, taucht das Gesindel auf: Huren, Betrüger, Amateurnutten, Sodomiten, Schwuchteln, Drogensüchtige, Fixer, kaputte Syphkranke." – er skizziert den scharfen Kontrast zum hellen, glatt geleckten Tag. Auch wir von The Prodigy sind mit unserem Sound ein Teil dieser dunklen Welt. Warum? Weil wir erstens gar nicht zu dieser oberflächlichen Popfassade gehören wollen, die sich mit dem Tageslicht ausbreitet. Und zweitens passen wir von unserer rauen, aggressiven Art her einfach besser ins Mond- als ins Sonnenlicht.  <p class="interview-question">Weil ihr Vampire seid?</p>  (lacht) Nicht ganz, aber wir funktionieren einfach besser in der Nacht – als Band und als Einzelpersonen. Ich beginne mit meiner Arbeit frühestens am Abend, denn nur dann finde ich die Inspiration für unseren Sound und Abstand vom Alltag – also genau wenn die Langweiler ins Bett gehen und die Freaks gerade erst munter werden! Auch Kollege Keith Flint ist alles andere als ein Morgenmensch. Er betreibt einen schönen, traditionellen Pub in Essex. Hochbetrieb ist dort auch erst zu späterer Stunde, also arbeitet Keith auch fast ausschließlich nachts.   <img class="float-right" src="fileadmin/volume/articles/redaktionsbilder/Interviews/Prodigy.jpg" height="380" width="380" alt="" /> <p class="interview-question">Wie oft bist du dort sein Gast?</p>  So selten wie möglich, schließlich muss ich diese Nervensäge schon ertragen, wenn wir zusammen für The Prodigy arbeiten. Das reicht vollkommen! (lacht) Spaß beiseite: Keith ist ein Freak, aber dafür ein sehr liebenswerter! Ich schätze an ihm vor allem, dass er sich nichts scheißt und wie ich offen und ehrliche seine Meinung ausspricht. Wer traut sich das heutzutage denn noch in diesem weichgespülten Musikgeschäft? Jeder kriecht jeden in den Arsch! Nicht mit uns...  <p class="interview-question">Klingt danach, als ob eure Plattenfirma viel Spaß mit euch hat? </p>  Wenn es um Musik geht, gibt es keine Kompromisse oder Wünsche bzw. Forderungen von außen. Wir lassen uns von niemandem reinreden - schon gar nicht von unserer Plattenfirma. Das Label muss nehmen, was es kriegt. Ende!  <p class="interview-question">Nach sechs Jahren habt ihr jetzt wieder etwas zum Veröffentlichen abgeliefert. Wem gehört die Frauenstimme auf eurem Albumsong?</p>  Martina Topley-Bird, die das Lied "All Through the Night" von Cole Porter interpretiert. Ich habe diese Aufnahme schon seit über vier Jahren auf Band gehabt, konnte dafür aber keine passende Verwendung finden. Doch wie das Leben so spielt, bin ich beim Durchforsten meiner Sound Files wieder darüber gestolpert und habe dann die passende Verwendung dafür gefunden. Bingo!  <iframe src="https://www.youtube.com/embed/h1AaKBbNGkk" frameborder="0" height="315" width="560"></iframe>  <p class="interview-question">Mit Sleaford Mods habt ihr den szenekritischen Song "Ibiza" produziert. Was habt ihr gegen die balearischen Insel?</p>  Land und Leute sind nicht das Thema, sondern die musikalische Scheiße, die dort als Gold verkauft wird. Die nicht vorhandene Kreativität und offensichtliche Faulheit vieler Produzenten sind absolut peinlich, noch schlimmer ist, dass es den Partymenschen anscheinend egal ist und für schlechten Sound aus dem USB-Stick auch noch massig bezahlen. Was für ein Schwachsinn! Der Song soll das Bewusstsein darauf schärfen, welche traurigen Entwicklungen in unserer Szene gerade stattfinden.  <iframe src="https://www.youtube.com/embed/qbxUQsJHIuU" frameborder="0" height="315" width="560"></iframe>  <p class="interview-question">Braucht die elektronische Musikwelt The Prodigy?</p>  Ja!  <p class="interview-question">Und warum?</p>  Ohne The Prodigy hätten jede Menge Leute viel weniger Spaß gehabt in den vergangenen Jahren. Die aktuellen Entwicklungen in der Szene sind wie bereits erwähnt besorgniserregend - wir wollen einfach dazu beitragen, dass der ganze Müll nicht Überhand nimmt.  <img class="float-right" src="fileadmin/volume/articles/redaktionsbilder/Interviews/theprodigy2.jpg" height="326" width="380" alt="" /> <p class="interview-question">Apropos Spaß: Einer eurer neuen Songs heißt "Medicine". Was ist das beste Mittel gegen akuten Festivalkater?</p>  Ganz einfach – eine neue Flasche Champagner und schon ist der Hangover wie weggeschäumt. Das kann ich nach 25 Bandjahren ausdrücklich empfehlen!  <p class="interview-question">Dann werden wir das am FM4 Frequency genau so zelebrieren – bis bald in St. Pölten!</p>
    [post_title] => Nachtschattengewächse
    [post_excerpt] => Mitten auf die Fresse – das ist und bleibt auch nach 25 Bandjahren das Motto von The Prodigy. Im Frühling haben die sichtlich gealterten Wunderkinder aus dem Vereinigten Königreich ihr sechstes Studioalbum "The Day Is My Enemy" veröffentlicht. Bevor The Prodigy damit im August das FM4 Frequency Festival verprügelt, hat VOLUME mit Produktionsgroßmeister Liam Howlett über einen geregelten Tagesablauf, die Vorzüge der Nacht, Vampirismus und Festivalkatermedizin nachgedacht.
    [post_status] => publish
    [comment_status] => open
    [ping_status] => open
    [post_password] => 
    [post_name] => nachtschattengewa%c2%a4chse
    [to_ping] => 
    [pinged] => 
    [post_modified] => 2015-12-16 15:01:13
    [post_modified_gmt] => 2015-12-16 14:01:13
    [post_content_filtered] => 
    [post_parent] => 0
    [guid] => http://nosqrl.com/nachtschattengewa%c2%a4chse/
    [menu_order] => 0
    [post_type] => post
    [post_mime_type] => 
    [comment_count] => 0
    [filter] => raw
    [fields] => Array
        (
            [contest__date--end] => 
            [contest__date--start] => 
            [contest__instructions] => 
            [contest__link] => 
            [contest__notify] => 
            [contest__price--amount] => 
            [contest__price--item] => 
            [contest__title] => 
            [contest__type] => 
            [item__artist] => 
            [item__contest] => 
            [item__event] => 
            [item__illustrations] => 
            [item__illustrations--contest] => 
            [item__media] => 
            [item__siblings] => 
            [item__subtitle] => The Prodigy im Interview
            [item__typo3uid] => 
        )

)