Die Stadt ist mein Blog
Ein Rudi Wrany, es gibt nur ein Rudi Wrany!
Ein Schriftverkehr mit <strong>Rudi Wrany</strong>: <p class="interview-question">20 Jahre Flex. Was bedeutet das für dich persönlich?</p> Sehr viel, denn es hat bisher noch keinen Club gegeben, der 20 Jahre auf dem Buckel hat und trotzdem noch so beliebt ist. <p class="interview-question">Was hat sich in Sachen Wiener Clubkultur in dieser Zeit verändert? Was ist besser, was schlechter geworden?</p> Es gibt einfach viel mehr Auswahl und Konkurrenz. Außerdem gibt es YouTube, Soundcloud und Facebook und alle wissen mittlerweile, was die beste und coolste Musik ist. Früher durften wir noch servieren, jetzt ist jeder Kellner… <p class="interview-question">Ist das Flex in Sachen Neuerungen und gegenüber neuen Ideen beratungsresistent?</p> Eine beliebte Behauptung der flexfeindlichen Musikjournaille, die nie hingeht und nur motzt. Warum sollte jemand beratungsresistent sein? Schwachsinn! <img src="fileadmin/volume/articles/redaktionsbilder/Amy/Stadtblog/flex.jpg" height="366" width="550" alt="" /> <p class="interview-question">Welche Neuerungen stehen auf der Agenda?</p> Es passiert laufend etwas. Der neue Freitag, der Mittwoch mit den Konzerten und hoffentlich nächstes Jahr endlich die ganze Outdoorfläche. Im Winter wird’s freilich wieder etwas ruhiger, da Clubs unter Woche nicht mehr so gut gehen wie einst. <p class="interview-question">Warum hat sich in den letzten Jahren die Anzahl der Konzerte im Bereich Indie/Pop/Rock verringert?</p> Hat sie das? Wer behauptet das? Früher vor dem Umbau der Arena gab es vielleicht mehr. Aber es gibt immer noch viele im Flex. <p class="interview-question">Kommerz versus Underground. Mainstream-Acts versus anspruchsvolle Musik. Wie schwierig ist dieser Spagat? Oder anders gefragt: Überleben in Wien auf lange Zeit nur die Mainstream-Clubs?</p> Ist alles, was Underground ist und gut funktioniert, dann auch Kommerz? <img class="float-right" style="width: 332px; height: 253px; " src="fileadmin/volume/articles/redaktionsbilder/Amy/Stadtblog/Rudi_W.jpg" alt="" />Und was ist Kommerz eigentlich, was Underground? Früher war Paul Kalkbrenner Underground, jetzt ist er Kommerz. Nur Underground geht nicht, weil man auch Laufpublikum braucht und sobald es zu viel Laufpublikum hat ist es Kommerz oder? Und wer kann nur Underground machen? Der, der genug Geld hat? <p class="interview-question">Du hast immer gesagt, dass es in Wien viel zu viele Veranstaltungen, Clubs gibt. Wie schätzt du die Situation derzeit ein? Was sollte sich ändern? Wohin geht’s in der Zukunft?</p> Soviel ist sicher, in der Zukunft wird’s weniger, ist ja schon absehbar. <p class="interview-question">Wie lange magst du dich noch als Veranstalter und DJ noch die Nächte um die Ohren schlagen?</p> Solange es mir Spaß macht und solange ich sehe, dass es den Leuten Spaß bereitet. Ich setze mir da kein Limit. <p class="interview-question">Nach der abgewehrten Pleite: Wie siehst du die Zukunft vom Flex?</p> Nächstes Jahr wird sich die Clublandschaft in Wien nachhaltig ändern, das könnte in dem Fall dem Flex sicher zugutekommen. Insgesamt sollte es aufwärts gehen. Es wird wieder mehr Konzerte geben und einige neue Formate werden gebastelt. Die schwere Zeit sollte vorüber sein. Es ist Zeit für positive Gedanken und Schlagzeilen. <strong>Es folgen ein paar vollkommen subjektive Partytipps für ein besseres Wochenende!</strong> <h5><strong>FREITAG</strong></h5> <h5><strong></strong></h5> <link https://www.facebook.com/events/168133213521033/ – external-link-new-window "Opens external link in new window"><strong>20 Jahre Flex mit Kölsch:</strong></link> <img class="float-right" src="fileadmin/volume/articles/redaktionsbilder/Amy/Stadtblog/09.10.2015_Flex.jpg" height="147" width="400" alt="" />Das Techno-Projekt des dänischen DJs und Musikproduzenten <strong>Rune Reilly Kølsch</strong>, auch bekannt als <strong>Rune RK</strong>, ist eng mit dem <strong>Kölner Label Kompakt</strong> verwurzelt. <strong><link https://www.facebook.com/events/896682257090738/ – external-link-new-window "Opens external link in new window">Im Café Leopold wird der aus Glasgow stammende Rustie den Hipstern einheizen.</link> </strong><img class="float-right" src="fileadmin/volume/articles/redaktionsbilder/Amy/Stadtblog/09.10.2015_Leopold.jpg" height="150" width="400" alt="" />Seine musikalischen Ergüsse klingen laut dem britischen Musikmagazin <strong>NME </strong>„wie ein tropischer Regensturm, der in einem Handy gefangen sei.“ Das geht zur Primetime dann sicherlich durch die Decke. <link https://www.facebook.com/events/693818097386839/ – external-link-new-window "Opens external link in new window"><strong>Bei einer weiteren Ausgabe von Zirkus Abnormal im dasWerk werden die Janefondas ihre discoide Show abziehen.</strong></link> <strong>Fett Burger</strong> ist keine Burger-Variante einer der angesagten Burgerhütten der Stadt, sondern ein <strong>DJ aus Norwegen</strong>. <link https://www.facebook.com/events/903673739718583/ – external-link-new-window "Opens external link in new window"><strong>Der macht am Freitag im Celeste halt und wird seine funky Sichtweise auf House verkünden.</strong></link> <link https://www.facebook.com/events/1480812602221613/ – external-link-new-window "Opens external link in new window"><strong>Deetron aus der Schweiz gastiert bei der Klubnacht in der Pratersauna.</strong></link> <link https://www.facebook.com/events/1480812602221613/ – external-link-new-window "Opens external link in new window"><img class="float-right" src="fileadmin/volume/articles/redaktionsbilder/Amy/Stadtblog/09.10.2015_Pratersauna.jpg" height="147" width="400" alt="" /></link>Das bedeutet eine Mischung aus düsteren Techno-Sounds mit dezenten Detroit-Einschüben. <h5><strong>SAMSTAG</strong><link https://www.facebook.com/events/1479106922391192/ – external-link-new-window "Opens external link in new window"><strong></strong></link></h5> <link https://www.facebook.com/events/1479106922391192/ – external-link-new-window "Opens external link in new window"><strong>Im wunderbaren Elektro Gönner, das es jetzt schon elf Jahre lang gibt, schaut eine gewisse Paula Temple vorbei</strong></link>, eine aus London stammende Techno-Liebhaberin, die ein Live-Set spielen wird. Ebenfalls aus London reist <strong>Swindle </strong>an,<img class="float-right" src="fileadmin/volume/articles/redaktionsbilder/Amy/Stadtblog/10.10.2015_Cafe_Leopold.jpg" height="147" width="400" alt="" /> der in seinen DJ-Sets und Produktionen diverse Genres umarmt. Nein, kein House, sondern <strong>UK Bass, Grime und jazzige Experimente</strong>. Er mischt eigentlich alles, was er für angemessen hält. <link https://www.facebook.com/events/944080432324658/ – external-link-new-window "Opens external link in new window"><strong>Swindle ist im Rahmen des immer wieder feinen Club Bande À Part im Café Leopold zu sehen.</strong></link> <link https://www.facebook.com/events/1063968860281594/ – external-link-new-window "Opens external link in new window"><strong>Mit Pariah kommt ein derzeit in einschlägigen Kreisen dezent abgefeierter Techno-Produzent ins Werk zum Geil & Bogen</strong>.</link> <img class="float-right" src="fileadmin/volume/articles/redaktionsbilder/Amy/Stadtblog/10.10.2015_Grelle_Forelle.jpg" height="150" width="400" alt="" />Nebenan, in der<strong> Grelle Forelle</strong>, gibt es dubbigeren Techno mit weniger Härtegraden – <link https://www.facebook.com/events/866437353432462/ – external-link-new-window "Opens external link in new window"><strong>von und mit Vril vom Label Giegling.</strong></link> <link https://www.facebook.com/events/1489609454687697/ – external-link-new-window "Opens external link in new window"><strong>In der Pratersauna geht dann zum letzten Mal eine Verkehrte Welt über die Bühne.</strong></link> Die Veranstaltungsreihe, die es sich zum Ziel gesetzt hat, der Normalität in der Pratersauna entgegen zu wirken, setzt zum Schluss noch mal ein Ausrufezeichen. <img class="float-right" src="fileadmin/volume/articles/redaktionsbilder/Amy/Stadtblog/10.10.2015_Pratersauna.jpg" height="148" width="400" alt="" /><strong>7 Citizens</strong> spielt zum ersten Mal ein Live-Set. <strong>Ateq von der Berliner Giegling-Crew</strong> schaut vorbei. Im Büro, ja, dort gibt es diesmal auch wieder einen Floor, werden <strong>Pontifax van der Nüll oder Thomé Rozier</strong> auflegen. Das und noch viel mehr – bis weit in den Sonntagvormittag hinein. <h5><strong>SONNTAG</strong><strong></strong></h5> <strong>Wählen gehen! </strong>In jedem Zustand. Von mir aus auch nach der After Hour, in der Jogginghose und auf allen Vieren. Man muss nicht nüchtern sein.